Branchentreff der Kfz-Innung Flensburg Stadt und Land 2018

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Optimierte Mitarbeiterführung schafft stärkere Kundenbindung

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Obermeister Günther Görrissen, Pressespecherin Anja Bauer und Referent Marcus Müller (v. l.).


Führungskräfte stehen vor der Herausforderung, sich ständig weiter entwickeln zu müssen, wenn sie in gleicher Weise ihren Mitarbeitern, wie den Entwicklungen in der Arbeitswelt gerecht werden wollen. Es geht dabei um die Kernfrage, „wie lassen sich die bestehenden Beziehungen innerhalb der betrieblichen Mannschaft optimiert nutzen?". Im Rahmen des diesjährigen Branchentreffs der Kraftfahrzeuginnung Flensburg Stadt und Land ging Referent Marcus Müller in einem lebendigen Vortrag detailliert auf diese Thematik ein.

Marcus Müller ist Dozent an der Führungsakademie des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes. Als Trainer und Key Note Speaker beschäftigt er sich mit den Schwerpunkten Mitarbeiterführung, Potenzialerkennung und Vertrieb. Allein der Titel seines Vortrages „Herausforderungen der Mitarbeiterführung und im Umgang mit anspruchsvollen Kunden" sorgte für eine rege Teilnahme. Die Zuhörer lauschten den Ausführungen des erfahrenen Referenten mit voller Aufmerksamkeit.

Die Kombination aus operativem Geschäft und Führungsverantwortung beinhaltet grundsätzlich große Herausforderungen. Marcus Müller stellte die Frage in den Raum: „Wie gehen Sie gerecht mit allen im Unternehmen beschäftigen Mitarbeitern um?" Für die Beantwortung dieser Frage ist es elementar, die unterschiedlichen Verhaltenstypen zu klassifizieren. Marcus Müller gruppierte insgesamt vier grundsätzliche Charaktereigenschaften: Die initiativen, die stetigen, die gewissenhaften und die dominanten Mitarbeiter. „Führungsverantwortung erstreckt sich auch darauf, auf diese unterschiedlichen Eigenschaften individuell aber mit der gleichen Intensität eingehen zu können. Optimismus fördert dabei die Erfolgsaussichten", so Marcus Müller. Es ist wichtig, so Müller weiter, alle gleich zu behandeln; Verständnis für alle Seiten aufzubringen. Im Team kann einfach mehr erreicht werden, als durch Einzelleistungen. Miteinander zu kommunizieren ist Grundvoraussetzung. Zudem müssen Verhaltensspielregeln aufgestellt werden: „Sie müssen sich bewusst darüber sein, dass es hier möglich ist, etwas zu verändern". Darüber hinaus sollte eine Formel für Motivationsanreize gefunden und die Transparenzstruktur überprüft werden: „Je transparenter Sie selbst sind, umso mehr Vertrauen haben ihre Mitarbeiter", unterstreicht Marcus Müller. Sich Zeit für die Belange der Mitarbeiter zu nehmen, ansprechbar zu sein oder ein „Offenes Ohr" für Probleme zu haben, wirkt sich zusätzlich fördernd aus. Mit den Anmerkungen zu regelmäßigen Mitarbeitergesprächen, Lob und Anerkennung beendete Marcus Müller seine Anregungen für eine verbesserte Vertrauenskultur.

Transparenz und Kommunikation schaffen zudem eine vertrauensvolle Ebene für die Herausforderung „Kundenbindung". Eine gute Basis des Vertrauens spielt für den Kunden eine entscheidende Rolle. Die positiven Auswirkungen erstrecken sich auf unter anderem eine höhere Loyalität, neue Kundenkontakte durch Weiterempfehlungen oder die Preisvorstellung, die dann eher eine untergeordnete Rolle spielt. „Wenn eine Kunde vertraut, dann kommt er wieder. Die optimierte Mitarbeiterführung unterstreicht dabei einen besonderen Effekt und zwar die nachhaltige Stärkung der Kundenbindung".

   

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